Umgebung von Darwin
Mandorah
Mandorah beherbergt einen der populärsten Strände in der Gegend um Darwin und ist am einfachsten mit der Fähre von Hafen in Darwin aus zu erreichen (innerhalb von 20 Minuten). Die Fähre legt etwa 10 mal am Tag ab und der Preis für Hin- und Rückfahrt liegt bei A$ 16 Dollar.
Tiwi Islands
Bathurst & Melville sind zwei große und flache Inseln, genannt die Tiwi Islands. Sie liegen 80 km nördlich von Darwin und sind Gebiete der Aboriginal People. Melville Island ist nach Tasmanien die zweitgrößte Insel Australiens. Neben Traditionen des Kunsthandwerks können Besucher auch die hochentwickelte Schnitzkunst und interessante Siebdruck-Techniken der Aboriginal People kennenlernen. Die Missionsstation "Nguiu" auf Bathurst Island ist die wichtigste Siedlung der Tiwi Islands. In Darwin werden ein- und mehrtägige Touren unter Begleitung eines Führers angeboten. Als individueller Besucher muss eine Zugangserlaubnis des Land Council in Darwin eingeholt werden. Dabei sollte auch bedacht werden, dass es keine öffentlichen Verkehrsmittel auf diesen Inseln existiert. Die Tiwi Island können nicht nur mit dem Boot oder Katamaran erreicht werden, alternativ werden auch Flugverbindungen ab/bis Darwin angeboten.
Batchelor
Batchelor liegt 100 km südlich von Darwin und ist Ausgangspunkt für den Besuch des Litchfield National Park. Er ist benannt nach Frederick Henry Litchfield, der diese Region erforschte. Prägnant für diese Gegend sind die "magnetic termite mounds". Dies sind Bauten der Termiten, welche als Hügel wie Grabsteine über dem ebenen Boden emporragen. Des Weiteren sind die vier idylischen Wasserfälle im Park unbedingt sehenswert. Der Ort Batchelor selbst hat neben einer Uranium- und Kupfermine nicht viel zu bieten.
Pine Creek
Der Ort Pine Creek liegt 248 km südlich von Darwin. Dieser kleine Ort ist bekannt für seinen Goldrausch Ende des 19. Jahrhunderts, welcher Pine Creek in eine blühende Stadt verwandelte. Das Goldterritorium stieg zu der bedeutendsten Fundstelle im Norden von Australien auf. Das Oberflächengold war aber schnell abgebaut und um die Minen am Laufen zu halten, wurden tieferliegenden Bodenschätze erschlossen. Da Arbeiter damals knapp waren, wurden mit der Unterstützung der damaligen Regierung viele Lohnarbeiter aus Singapur und Malaysia angeworben. Später folgten chinesische Arbeiter aus Hongkong, weshalb Mitte 1880 über 2.000 Chinesen in Pine Creek lebten. Pine Creek ist aber auch für seine Artenvielfalt an Voegeln bekannt, angeblich die größte im Northern Territory.

Leben im Outback
Northern Territory