Leben im Outback
Das Leben im Outback, das von Australiern wegen seiner touristischen Erschlossenheit auch Red Centre genannt wird und das Leben in der Stadt könnte unterschiedlicher nicht sein. In der Stadt fahren die Kinder mit dem Schulbus zur Schule, im Outback werden die Kinder der Farmer über Funk und Internet unterrichtet. Bushaltestellen sind oft in unerreichbarer Ferne. Die Australier im Red Centre haben den Anschluss an das öffentliche Leben nicht verloren. Die einzigen Bewohner, die das Land pur erleben sind Aborigines. 20 Prozent der Ureinwohner leben als Nomaden in Reservaten. Wer das Outback bereist, erfährt jahrhundertealte Kultur und weite, faszinierende Landschaften, die gar nicht zu fassen sind. Ohne das Outback wäre Australien nicht Australien.
Die Sehenswürdigkeit vereint unter seinem Namen die unterschiedlichsten Landschaftsformationen und Klimazonen. Während es im Nordwesten von endlos, einsamer Weite und Wildnis in Wüste und Gebirgsgegenden bestimmt wird, erfährt man im Osten in Queensland ursprünglichen tropischen Regenwald. Auch ein Teil von New South Wales und South Australia gehört zum Gebiet des Outback. Die meisten der Landschaftsformen sind schwer zugänglich. Viele Abenteurer machen sich mit allradbetriebenen Fahrzeugen auf den Weg, was nicht ganz ungefährlich ist denn Tankstellen sind oft hunderte Meilen auseinander.

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